Projekte des Regionalen Kultur Programms in der Kulturregion Sauerland
Hier finden Sie eine Auswahl von Projekten
Sauerland-Herbst
Sauerland-Herbst - das internationale Brass Festival im Sauerland. Seit mittlerweile 25 Jahren eine Erfolgsgeschichte! Erleben Sie jedes Jahr bei einer Vielzahl an Konzerten an den unterschiedlichsten Standorten im Sauerland die ganze Spannbreite der internationalen Brass-Musik: Von klassisch bis modern!
KULTUR ROCKT – Das Sommerfestival
MUSIK | LITERATUR | SCHAUSPIEL | BILDENDE KUNST | KULINARIK
Jedes Jahr im Sommer verwandelt sich ein Pferdestall in einen spektakulären Veranstaltungsort. Die besondere Atmosphäre vor malerischer Naturkulisse, die Nähe zwischen renommierten Künstlerinnern und Künstlern und dem Publikum sowie die Interdisziplinarität beschreiben die Magie des Festivals KULTUR ROCKT in Sundern-Dörnholthausen.
Waldskupturenweg
Der Waldskulpturenweg verbindet die historischen Regionen Sauerland und Wittgenstein.
Ursprung-Metamorphose-Vision
Die Werke des Künstlers Andreas Hetfeld stehen im Zentrum des Projektes.
Das Kunsthaus Alte Mühle in Schmallenberg, das Begegnungs- und Kulturzentrum Kloster Bredelar und das Klostergut Glindfeld bei Medebach haben eine Kooperation zur Realisierung der Ausstellungsreihe gebildet.
Geschichts-Momente
Die Podcastreihe des HSK
Im Hochsauerlandkreis gibt es 39 verschiedene Museen, die die kulturhistorische und künstlerische Geschichte der Region darstellen. Davon sind 35 Häuser ehrenamtlich geführt. Um diese in der Öffentlichkeit präsenter zu machen, hat sich das Kultur.Labor des HSK etwas ganz Besonderes überlegt: Der Podcast „Geschichtsmomente“ widmet sich den unterschiedlichsten Themen aus dem Sauerland und geht spannenden Geschichten aus vergangenen Zeiten auf den Grund. Neugierig geworden? Dann hören Sie einfach mal rein, in die Geschichtsmomente des Sauerlandes! Erstellt und moderiert wird der Podcast von Nelja Lührs.
Verfügbar ist der Podcast derzeit bei Spotify, Amazon Music, Deezer und eben - wie nachfolgend als Links aufgeführt - bei YouTube:
Podcast Folge 5: Femegerichte in Westfalen
Femegerichte oder auch Freigerichte bzw. Freistuhl genannt, lassen sich zeitlich in das Spätmittelalter einordnen. Für Westfalen ist belegt, dass es zwischen 1385 und 1500 Femegerichte gab. Westfalen war damals aufgeteilt in über 80 Freigrafschaften und ein Freigraf war der Oberhaupt des Femegerichts. Neben dem Freigraf zählten noch sogenannte Schöffen zum inneren Kreis des Gerichts, die über eine Anklage und das Strafmaß entschieden. Es ranken sich viele Geschichten und Mythen über das Thema der Femegerichte. Doch was sind die wahren Fakten über das Gerichtswesen im Spätmittelalter? Das Gerichtsmuseum in Bad Fredeburg klärt uns auf und mit dem Verkehrsverein Arnsberg geht es zum originalen ehemaligen Gerichtsplatz des Oberfreistuhl Arnsberg. In dieser Folge haben mitgewirkt: Das Gerichtsmuseum Bad Fredeburg und der Verkehrsverein Arnsberg.
Podcast Folge 4: Abschied vom Sauerland! Auswanderung im 19. Jahrhundert
Noch im Jahr 1800 lebten rund 80 Prozent der Bevölkerung von der Land- und Forstwirtschaft. Der handwerkliche Nebenerwerb wie Stricken und Drechseln half den Familien über die kalte Jahreszeit. Das änderte sich mit dem Beginn der Industrialisierung als die großen industriellen Maschinen das traditionelle Handwerk ersetzten. Viele Tagelöhner und Landarbeiter versuchten ihr Glück in den Städten mit einem Job in einer Fabrik. Andere verfielen der Armut und schöpften Hoffnung in einem fremden Land ein neues Leben beginnen zu können. Als beliebtestes Auswanderungsland galt die USA, in die auch viele aus dem Sauerland zogen. Mit welchen wirtschaftlichen und politischen Umständen befassten sich damals die Menschen im Sauerland? Und aus welchen Gründen wanderten manche von ihnen aus? Das erfahren wir aus einem Brief eines Auswanderers aus Düdinghausen, der 1851 seiner Familie aus New York schrieb, vorgestellt vom Museum Pastoren Scheune. In dieser Folge hat mitgewirkt: Das Museum Pastoren Scheune in Düdinghausen (http://www.pastorenscheune.de/)
Podcast Folge 3: Escape-Rooms in Museen
Escape-Room Spiele sind ein Trend aus Japan, der 2013 zu uns nach Deutschland kam. Relativ schnell boomte das Escape-Room Geschäft und seit ein paar Jahren gibt es sie auch in Museen und Science Centern. Sogenannte Serious Games bieten den Besuchern nicht nur Spaß und Erlebnis, sondern vermitteln auch auf spielerische Weise Wissen und Sachinformationen.
Das Museum der Stadt Marsberg hat einen Escape-Room passend zur damaligen Sonderausstellung "Karl der Große. Sachsen und die Eresburg" entwickelt und berichtet nun über die Erfahrungen. Das Unternehmen Mystery Solutions hat sich auf die Entwicklung von Escape-Games sämtlicher Arten spezialisiert und lässt uns einen Blick hinter die Kulissen der Gestaltung werfen. In dieser Folge haben mitgewirkt: Museum der Stadt Marsberg (https://museum-der-stadt-marsberg.de/), Mystery Solutions (https://mystery-solutions.com/)
Podcast Folge 2: Der letzte Brief von August Macke
Bereits als Jugendlicher war August Macke viel am Zeichnen und brach mit 17 Jahren gegen den Willen seines Vaters die Schule ab, um Künstler zu werden. Er begann ein Studium an der renommierten Kunstakademie in Düsseldorf. Am 26. September 1914 verstarb Macke an der französischen Front. Er hinterließ neben seiner Frau und seinen zwei Kindern noch zahlreiche künstlerische Werke, die in den Besitz von Elisabeth Macke übergingen.
August Macke zählte zu den berühmtesten Künstlern des Expressionismus, der sich in die Zeit des frühen 20. Jahrhunderts datieren lässt. WelchenEinfluss hatte der Erste Weltkrieg auf die Menschen und insbesondere auf die Künstler und ihre Kunst? Was schrieb August Macke seiner geliebten Elisabeth in seinem letzten Brief bevor er starb?
Podcast Folge 1: Beinahe verschüttet! Das Risiko eines Bergbauarbeiters
Wie risikoreich war der Beruf eines Bergbauarbeiters zur damaligen Zeit? Hat sich der Abbau von Eisenerz, Schiefer und Schwerspat im Sauerland wirtschaftlich gelohnt und was ist heute noch von den ehemaligen Stollen übriggeblieben? Zusammen mit den Museumsleitern des Sauerländer Besucherbergwerks in Ramsbeck und dem Schwerspatmuseum in Dreislar gehen wir diesen und weiteren Fragen rund um das Thema Bergbau auf den Grund.
Schauplätze im Podcast: Das Sauerländer Besucherbergwerk in Ramsbeck (https://www.sauerlaender-besucherberg...) und das Schwerspatmuseum in Dreislar (https://schwerspatmuseum.de/)
„BEI UNS“ Mensch Bild Mensch: Eine Sauerländer Einladung
Rund 50 Porträts von Thomas Jessen hängen über den Sommer in Unternehmen / Kurzfilme von Roman Schauerte / Finale im Kloster Bredelar
Einmal im Pausenraum oder auf dem Flur lebensgroße Porträts betrachten: „BEI UNS“ heißt ein Ausstellungsprojekt, das seit Juni durch teilnehmende Betriebe im Sauerland wandert. Bis zu drei Werke des Esloher Künstlers Thomas Jessen werden aufgehängt. Zwischendurch fängt Filmemacher Roman Schauerte, wo gewünscht, Reaktionen ein. Diese werden wiederum als Kurzfilme auf Social Media und im Internet zu sehen sein. Vom 29. September bis zum 27. Oktober werden schließlich alle rund 50 Porträts und auch die Kurzfilme im Kloster Bredelar präsentiert. Interessierte Unternehmen, die noch mitmachen möchten, können sich ab sofort bei dem für das Projekt verantwortlichen Vorsitzenden des Fördervereins Klosters Bredelar e.V., Johannes Schröder, melden.
Zehn Betriebe zeigen die Werke von Thomas Jessen, vornehmlich für die Mitarbeitenden, aber teils auch öffentlich zugängig. Den Start machten Mitte Juni Pletzinger Haustechnik in Schmallenberg. Ebenfalls mit im Boot sind das Mercedes-Benz Autohaus Paul Witteler in Brilon, KettenWulf in Eslohe oder Medicare in Iserlohn. Weitere können gerne teilnehmen. „Wir möchten der Kunst im Sauerland einen neuen Blickwinkel verschaffen“, sagt Johannes Schröder über das Projekt, das durch das Regionale Kultur Programm NRW (RKP) Fördermittel des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft bewilligt bekam.
Überwältigend authentisch und präsent stellen sowohl Thomas Jessen, der bekannte Porträt-Maler, und Roman Schauerte, erfolgreicher Kameramann und Filmemacher, nicht irgendwelche Personen in den Vordergrund, sondern vornehmlich Menschen aus ihrer Heimat: Freunde, Schützenköniginnen, Nachbarn, Mitarbeitende in Unternehmen. Hier nehmen beide bewusst am Gemeinleben teil, das Sauerland ist ihre Basis und ein Ruhepol für alles künstlerische Schaffen.
Porträts gehen auf Wanderschaft, Filme entstehen und alles wird im Kloster wiedervereint
„Es sind meine Menschen, ich lebe mit ihnen hier als Sauerländer. Oder ich porträtiere sie sogar und damit haben sie mir ihre Bereitschaft geschenkt, sich zu zeigen“, sagt Thomas Jessen. Die Leiterin des Kulturamtes wie die Haushaltshilfe, das Ehepaar wie der LWL-Direktor – sie alle sind auf ganz unterschiedliche Weise, aber immer lebensgroß gemalt. Der Künstler wählte die Bilder teils bewusst für die Ausstellung: Einige der gemalten Mitmenschen wollte er schon immer porträtieren, einige -Werke stammen aus seinem privaten Fundus. Es sind viele Auftragsarbeiten dabei, die nur in der Ausstellung gezeigt werden, und dann an die Privatsphäre wandern. „Ich wollte schon lange eine Porträtausstellung machen, weil diese Bilder in der Regel ja nicht sichtbar sind. Nun zeigen wir sie von März bis Oktober“, sagt Thomas Jessen. Das Projekt begann öffentlich unter dem Titel „AnWesen“ im Museum Rödinghausen in Menden. Im Teil 2, „Bei uns“ genannt, wandern sie größtenteils nichtöffentlich durch die Unternehmen, um ab Ende September dann im Kloster Bredelar „Versammelt“ zu werden.
Wer möchte, kann ihre Reise über den Sommer mitverfolgen, und hier kommt Roman Schauerte ins Spiel. Seine Frage, die er filmisch festhalten will: Was wird bei genau diesen Begegnungen zwischen Bildern und Mitarbeitenden geschehen, was wird dadurch ausgelöst? „MenschBildMensch“ ist der dokumentarische Teil der Ausstellung als Social-Media-Projekt sein. Es werden kurze Videoclips entstehen, die peu à peu in der virtuellen Welt erstmals erscheinen – ein filmisches Experiment. „Die Filme sollen zeigen, welch spannende Menschen es in Handwerk und Industrie im Sauerland gibt. Im Pausenraum bin ich zwar bei der Arbeit, doch bin ich auch der Mensch, der neugierig die Porträts betrachtet. Ich sehe Bilder anderer Menschen und verlasse, wer weiß, vielleicht für einen kurzen Moment meine Rolle in dieser Arbeitswelt“, sagt Roman Schauerte.
Die beiden Künstler geben aus tiefster Seele ihrer Region ein Gesicht. „Wenn die Porträtierten ebenso wie die Betrachter durch Körpersprache oder Worte ein Stückweit ihr Innerstes enttarnen, ist das für uns das Größte“, verraten sie. Wer bei Instagram, Facebook, LinkedIn unter „MenschBildMensch“ sucht, sieht erste Filme. Sie zeigen Porträtierte ebenso wie Firmenchefs und Mitarbeiter überwältigend echt und das erzeugt Sympathie. Womöglich lösen gerade die sehr gegenständlich gemalten Werke von Thomas Jessen diese Reaktionen aus? Wer’s ausprobieren möchte, nur zu! Ein Auge wirft der Künstler sowieso auf jedermann: Das prägnante Logo zur Ausstellung ist ein Ausschnitt aus seinem Selbstporträt.
Folgen sie den Bildern auf dem Weg zu den Menschen in die Firmen des HSK auf den Social Media Kanälen des Projekts auf Facebook (Mensch Bild Mensch) und Instagram (https://www.instagram.com/mensch_bild_mensch/).
Interessierte Unternehmen können sich bei den Künstlern (www.thomasjessen.de, www.romanschauerte.net), dem ersten Vorsitzenden des projektverantwortlichen Fördervereins Kloster Bredelar (Johannes Schröder, j-e-schroeder@t-online.de) oder im Kulturbüro Sauerland (wolfgang.meier@hochsauerlandkreis.de) melden.
KULTUR ROCKT – Das Sommerfestival
MUSIK | LITERATUR | SCHAUSPIEL | BILDENDE KUNST | KULINARIK
Die jährlich im Sommer stattfindende Veranstaltungsreihe zieht Kulturinteressierte von nah und fern in den Pferdestall. Hochkarätig, interdisziplinär, international.
Für Künstler und Publikum gleichermaßen ist eine intime Clubatmosphäre eine Besonderheit, eine einzigartige Stimmung, ein einzigartiges Live-Erlebnis. Authentizität, Natur, Gänsehaut. Sich auf das Wesentliche besinnen. Hören, sehen, fühlen, den Moment genießen. Mittendrinsein, Akustik, Ambiente.
Beim Festival KULTUR ROCKT machen die Pferde Platz und lassen die Künste einziehen: Vier Tage am Stück Musik (von Rock/Pop bis Klassik), Literatur, Schauspiel, bildende Kunst und Kulinarik auf höchstem Niveau.
Im Pferdestall erleben konnte man bereits die Echopreisträger Alexander Krichel, Andreas Martin Hofmeir und Matthias Höfs, Max Giesinger, Nico Santos, Gentleman, Nina Hoss, Iris Berben, August Diehl, Benno Fürmann, Natalia Wörner, Daniel Sträßer, das Goldmund Quartett, Timothée Botbol, Tom Schilling, Henry Hargreaves, Caitlin Levin, Christian Awe, Benedict Wells und viele mehr.
Vom Bundespräsidenten 2014 ausgezeichnet, ist dieses Kulturereignis in einem aktiven Pferdestall so in der Art einmalig, und das weltweit. KULTUR ROCKT feiert Kultur und die Künste. Inspirierend, mitreißend, lebendig.
Gegründet im Jahr 2013, wird KULTUR ROCKT unterstützt durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Schirmherr ist Landrat Dr. Karl Schneider.
Das Brotbaumregime
Ausstellungsprojekt der Künstlerin Theresa Kampmeier in den Städten Arnsberg, Brilon und Schmallenberg
Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, das Regionale Kulturprogramm und die Kunststiftung NRW führte die freischaffende Künstlerin Theresa Kampmeier aus Berlin in Kooperation mit den Kulturbüros der Städte Arnsberg, Brilon und Schmallenberg ein Kunst- und Ausstellungsprojekt rund um das Thema der Sauerländer Waldlandschaft und ihrer kulturellen Bedeutung durch.
Die Ausstellung mit offenem Rahmenprogramm wurde im Sommer 2023 zeitgleich in mehreren Museen der beteiligten Städte präsentiert. Im Vorlauf fanden öffentliche Veranstaltungen zum Thema statt.
Die Fichte wurde im Sauerland lange als "Brotbaum" bezeichnet, weil sie sich ergiebig anbauen ließ, eine gute Einnahmequelle und geeignetes Bauholz war. Der reine Fichtenwald wurde zu einem Kernbestandteil der Sauerländer Landschaft. Aktuell leidet die Monokultur aber so sehr, dass große Flächen sterben und brach geschlagen werden. Die Waldtransformation ist zwar nicht ausschließlich im Sauerland wichtig, hier aber besonders akut.
"Das Projekt eröffnete Raum für die aktuelle Herausforderung der Sauerländer Gesellschaft, diese drastischen Veränderungen des Lebensraumes kulturell zu verarbeiten", erläutert die aus Arnsberg stammende Künstlerin ihre Idee. "Es zeigte außerdem Perspektiven für die Zukunft auf, in der unser Verständnis von Umwelt, Klima und Kultur enger verwoben sein wird", führt Kampmeier weiter aus. Gemeinschaftliches Erinnern, Trauern und Verstehen im Rahmen von Kultur seien zentral für diese gesellschaftliche Aufgabe. Die Künstlerin recherchierte dafür in der Region, sprach mit Fachleuten der Forstbranche und ludt Kulturschaffende dazu ein, ortsspezifisch in der Region zu arbeiten und sich mit dem Thema künstlerisch auseinanderzusetzen.
In den Ausstellungen wurden historische wie zeitgenössische Kunst, Musik, Literatur, vielfältige lokale Stimmen, historische Dokumente und wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema präsentiert. Das Rahmenprogramm bot zudem Platz für das in der Natur Sein und den Austausch im Gespräch.
Kunst [Leerstelle] Raum
Dialog zwischen Künstlerinnen und Künstlern der Region
Mit dem ‚Kunst Raum Sauerland‘ besteht seit 2018 ein Ausstellungsraum, der auf herausragende Weise als Bindeglied zwischen den baulichen Facetten des Klosters Bredelar vermitteln kann.
Wie eine Erinnerungslandschaft erzählt das Kloster auf seinem begrenzten Raum vom Werden und Vergehen. Historisches Wachstum, Umdeutung, Umfunktionierung und Leerstand stehen gegenwärtig im unmittelbaren Dialog. Diesen macht der ‚Kunst Raum‘ wie ein Sprachrohr aus Stahl und Glas sichtbar. Die Kluft zwischen Zerfall und Erneuerung wird nicht hinter gefälligen Fassaden verborgen, sondern bleibt für uns transparent und erfahrbar.
Die Initiative „Kunst [Leerstelle] Raum“ zielte auf einen Dialog zwischen Künstler/innen der Region ab. Im Sinne des Genius Loci begriff die Papengesellschaft Marsberg den ‚Kunst Raum’ als geeignete „Leerstelle“, um zwischen der Landschaft und dem Lebensraum, der Architektur und den Menschen zu vermitteln.
Während einer siebentägigen Zusammenarbeit (02. - 08.07.23) wurde Künstler/innen aus der näheren Umgebung die Möglichkeit geboten, diese Leerstelle mit Inhalten zu füllen. Durch die gemeinsame Erschließung des Ortes, offenen Austausch sowie durch individuelles und kollektives künstlerisches Schaffen wurden aktiv Werke für eine Ausstellung vorbereitet.
In der darauffolgenden Woche (9. -16.07.23) öffnete sich der ‚Kunst Raum‘ für den Dialog mit Besucher/innen.
stadt.land.text passage: Letzter Halt Ländlichkeit
11. Juni 2022 - WaldSkulpturenWeg Schanze (Schmallenberg)
In den Kulturregionen Sauerland und Südwestfalen entstand von 2000 bis 2010 ein herausragendes Kulturprojekt: der „WaldSkulpturenWeg Wittgenstein-Sauerland“.
Gemeinsam mit einem Ranger machten wir uns am 11. Juni im Rahmen der Aktion stadt.land.text NRW 2022 auf zu einer sommerlichen Wanderung entlang von Kunst und Natur auf 12,5 Kilometern Rundweg des Rothaarsteiges. An den einzelnen Skulpturen lasen die Autor:innen aus ihren Texten.
Kurz vor Abschluss des Rundwegs führte der Kyrill-Pfad durch eine Fläche, auf welcher der Wald so erhalten wurde, wie der namensgebende Sturm ihn 2007 hinterließ.
stadt.land.text NRW 2022 Regionenschreiberin Tanja Maljartschuk
Vier Monate lang wird Tanja Maljartschuk als neue Regionenschreiberin ihre persönlichen Eindrücke zu unserer Region schildern. Was sie schreibt, finden Sie auf dem Blog zu stadt-land-text. Sie ist in Ivano-Frankivsk/Ukraine geboren. Hat an der Ukrainischen Prykarpattia National Universität Philologie studiert und von 2006-2010 in Kiew als Fernsehjournalistin gearbeitet.
Seit 2011 lebt sie als freiberufliche Autorin in Wien. Ihre Bücher werden ins Deutsche, Englische, Russische, Polnische, Tschechische übersetzt.
Seit 2014 schreibt sie auch in deutscher Sprache; 2018 wurde sie mit dem "Ingeborg-Bachmann-Preis" für den Text "Frösche im Meer" ausgezeichnet.
Studie „Was verstehen Jugendliche unter Kultur?“
Was verstehen Kinder und Jugendliche unter einem kulturellen Angebot? Eine spannende Frage. Die durchgeführte Marktforschungsstudie hatte die Zielsetzung, Antworten zu finden. Ferner wurde erfragt, wie bekannt und beliebt aktuelle kulturelle Veranstaltungen bei Jugendlichen in der Region sind und welche Wünsche für zukünftige Kulturangebote bei den Jugendlichen bestehen.
Weit über 4.100 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 14 und 25 in Südwestfalen haben sich an der Befragung beteiligt.
Die Studie wurde der Öffentlichkeit bereits bekannt gegeben und hier können Sie diese Fassung gerne näher betrachten:
Projektideen?
Sie haben eine kreative Idee für ein kulturelles Projekt?
Setzen Sie sich mit uns in Verbindung und wir schauen, ob es unter die Förderkriterien des Regionalen Kultur Programms passt.
Archiv
In der Vergangenheit wurden in der Kulturregion Sauerland immer wieder neue kreative Ideen entwickelt und es konnten Förderungen beispielsweise zu folgenden Projekten realisiert werden:
- Kultur Rockt im Pferdestall
- Brass Festival Sauerland-Herbst
- Jeden Tag eine gute Naht
- Wasser . Spiritueller Sommer
- Jugendkultur von Jugendlichen: Backyards – Festivals
- Um mich herum verspüre ich ein leises Wandern
- D-Arts
- Zwergenaufstand
- Klosterlandschaften entwickeln
- Chancen interkommunaler Kulturentwicklungsplanung
- Kleine Museen im Wandel
- ... und als gemeinsames Projekt aller Kulturregionen: Stadt-Land-Text





